Digital Intelligence (DI) bezeichnet Daten, die aus digitalen Quellen und Datenträgern – sprich Smartphones, Computern und der Cloud – extrahiert werden, sowie den Vorgang des Zugriffs, der Verwaltung und Zusammenführung dieser Daten durch Behörden. DI umfasst Informationen, die von Mobiltelefonen, Videosystemen, Computern und anderen digitalen Quellen abgerufen werden, und ermöglicht eine ganzheitliche Perspektive auf Ereignisse.

Der Digital-Intelligence-Workflow für Videobeweismittel ermöglicht die Extraktion aller relevanten digitalen Informationen. Ermittler können die Quelle des Videomaterials nachverfolgen, die Daten übersichtlich aufbereiten und sorgfältig prüfen. So lässt sich sicherstellen, dass die Beweismittel in einem forensisch einwandfreien Zustand vor Gericht präsentiert werden können.

Videobeweise sind wertvoll

Viele Polizisten tragen heute eine Kamera am Körper oder fahren Polizeiwagen mit integrierten Kameras. Auch Regierungs- und Schulgebäude sind inzwischen mit umfassenden Überwachungskamerasystemen ausgestattet, und natürlich wird Videoüberwachung auch in vielen Unternehmen eingesetzt. Man könnte sagen, dass Videomaterial heute in praktisch jeder strafrechtlichen Ermittlung auf die eine oder andere Weise zum Tragen kommt.

Wie effizient Ermittler an diese Informationen gelangen und Videobeweismittel mit anderen Digital-Intelligence-Daten zusammenführen können, entscheidet dabei letztlich über Erfolg oder Misserfolg einer Ermittlung.

Cellebrite und iNPUT ACE haben einen Workflow für den Umgang mit digitalen Videobeweisen speziell für Ermittler entwickelt. Die können jetzt alle Videodateien mit Metadaten anreichern, damit Beweismittel schnell und effizient vor Gericht präsentiert werden können.

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